Skip to content. | Skip to navigation

View Media bringt digitale Out-of-Home-Kampagnen in den Aufzug.

 

Es geht aufwärts. Am Schirm wird über Kaffee, Handys oder Computer informiert. Es geht abwärts. Geworben wird für ein in der Nähe gelegenes Café, Geschäft oder einen Supermarkt. So könnte sich das etwa im Fahrstuhl in Zukunft abspielen.

Dabei verspricht diese Display-Werbung punktgenaue Zielgruppenansprache. Tatsächlich steht dahinter ein Server, auf den die Kunden nicht nur ihre Werbung hinaufladen können, sondern genau festlegen können, in welchem oder in welchen Aufzügen die Werbung abgespielt wird, zu welcher Uhrzeit, beim Aufwärts- oder Abwärtsfahren, etc. Abgerechnet wird im Pay-per-View Verfahren. Heißt: Man legt fest, wie oft der Spot wiederholt wird. Stoppt der Lift, bevor der Spot zu Ende ist, wird das nicht gezählt und der Spot wird wieder in die Schleife eingespielt.

Verfahren und Idee stammen vom oberösterreichischen Unternehmen View, das dieses multifunktionale Display, das ganz einfach in den Aufzug eingebaut werden kann, gemeinsam mit der Fachhochschule Hagenberg entwickelte. "Wir verbinden die Stärken von digitaler Outdoor-Werbung mit der Flexibilität von Online-Kampagnen“, skizziert View-Head of Media Armin Braunsberger.

Dabei stand am Anfang auch die Überlegung, dass die Notrufsysteme in Aufzügen nicht wirklich barrierefrei sind. Die Displays schaffen hier Abhilfe, denn beim Drücken auf den Alarmknopf wird nicht nur akustisch, sondern auch bildlich kommuniziert. Zudem können Hausverwaltungen Informationen leichter verteilen.

In Salzburg gestartet wurde das System sukkzessive über Linz Richtung Wien und in andere Landeshauptstädte ausgebaut. Durch die Kooperation mit dem Aufzugshersteller Kone soll noch einmal Schwung in die Verbreitung kommen. Braunsberger schwebt außerdem eine Internationalisierung vor.

Bildcredit: View Media