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Der Apfel stößt der Werbewirtschaft sauer auf

 

 

Neuer Privatsphärenschutz im Browser Safari macht Tracking unmöglich. 

Die Intelligent Tracking Prevention, ein neuer Privatsphärenschutz, der im Apple-Browser Safari eingebaut ist, stößt der Werbewirtschaft sauer auf. Das Tool soll es unmöglich machen, dass Nutzer über längere Zeiträume mithilfe von Cookies auf ihren Reisen durchs Web beobachtet werden können. Die britische Tageszeitung The Guardian ortet, unter Berufung auf Brancheninsider, dadurch einen Verlust von mehreren hundert Dollarmillionen für die Werbewirtschaft, die nicht mehr so gezielt auf einzelne User eingehen kann.

Zwar kommt Safari nur auf einen Marktanteil von 15 Prozent unter den Browsern. Allerdings findet er als Standard auf allen iphones Verwendung, was seine Marktmacht im Smartphone-Segment steigert. Die Werbewirtschaft, vetreten vom interactive Advertising Bureau (IAB) befürchtet, dass Apples Beispiel Schule machen könnte und drängt auf Übereinkünfte mit der Industrie, um Auswirkungen möglichst gering zu halten.

Bildcredit: Pixabay