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Ende April wird der österreichische Online-Bezahl-Ableger der Schweizer Tageszeitung eingestellt.

 

Ambitioniert ging man jedenfalls ans Werk: 10.000 Abos wollte man im ersten Jahr verkaufen. Doch: Auch das viele „Adaptieren“, eine stärkere Anbindung an die Schweiz, Entlassung von Redakteuren oder die Senkung des Abo-Preises von 14 auf 9 Euro konnten letztendlich ein Scheitern nicht verhindern. „Wir haben das Produkt mehrmals weiterentwickelt, dennoch blieb es hinter unseren Erwartungen“, formuliert es Veit Dengler, CEO der NZZ-Mediengruppe. Was wohl gleichbedeutend ist mit der Abkehr von Bezahl-Content. Denn, so hält Dengler weiter fest: „Wir sehen etwa an den Nutzerzahlen auf NZZ.ch und Social Media, dass NZZ-Inhalte im gesamten deutschen Sprachraum nachgefragt werden. Die Entscheidung, NZZ.at einzustellen, ist keine Absage an die Internationalisierung, sondern an dieses Angebot in dieser Form“.

Für die NZZ.at-Mannschaft bedeutet dies erstmal: Fünf Mitarbeiter werden bis Ende September gekündigt. Der Standort Wien soll weiter beibehalten werden. Bereits heute seien hier Mitarbeiter aus den Bereichen Video und Datenanalyse in Wien für die gesamte Gruppe tätig.

Bildcredit: Screenshot