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Zenith-Global Brand President Vittorio Bonori präsentierte Studie

Zenith prognostiziert für dieses Jahr einen weltweiten Anstieg der entsprechenden Werbegelder um 2,9 Prozent.

 

Dafür untersuchte die Media-Agentur für ihren jährlichen Luxury Advertising Expenditure Forecast 23 Märkte. Die wichtigsten Ergebnisse: Nachdem der entsprechende Werbemarkt 2016 um 0,5 Prozent einbrach, soll 2017 ein Plus von 2,9 Prozent bringen, 2018 3,9 Prozent. Klingt gut, liegt allerdings hinter dem prognostizierten Wachstum des Gesamtwerbemarktes von 4,4 Prozent.

Das stärkste Luxus-Werbe-Wachstum soll Osteuropa mit jährlich rund 10 Prozent verzeichnen, dahinter folgen Lateinamerika mit rund 5 Prozent sowie Nordamerika und der Asien-Pazifik-Raum mit rund 4 Prozent.

Dennoch sind es vor allem USA, China und Japan, die das Wachstum befeuern. Denn ihre jährlichen vier Prozent bedeuten, dass rund 80 Prozent des gesamten Wachstums bei den Werbeausgaben für Luxusartikel bis 2018 auf diese Region entfallen werden.

Im Bezug auf die Werbeträger sieht Zenith hier eine Annäherung und einen Wechsel an der Spitze. 2016 entfielen auf Print noch 32,7 Prozent, gefolgt von TV mit 31,3 Prozent und Online mit 25,8 Prozent. Da allerdings fast alle neuen Luxus-Werbeschaltungen im Internet erfolgen, prognostiziert die Media-Agentur, dass im Jahr 2018 das Internet mit 30,6 Prozent der Werbeausgaben das größte Werbemedium im Luxussegment sein wird und das Fernsehen mit 29,9 Prozent und die Printmedien mit 29,7 Prozent überholt haben wird. Dennoch werden die Printmedien für den Luxus-Werbemarkt wesentlich wichtiger bleiben als für den Werbemarkt insgesamt: Über alle Kategorien gesehen werden die Werbeausgaben in den Printmedien von 16,7 Prozent im Jahr 2016 auf 13,8 Prozent im Jahr 2018 fallen.

Der große Anstieg der Internetwerbung ist größtenteils auf die Werbetreibenden im Broad-Luxury-Segment zurückzuführen, während die Werbung für das oberste Luxussegment nach wie vor hauptsächlich über die Printmedien erfolgt. Daran soll sich auch in naher Zukunft nichts ändern. 2016 entfielen 73 Prozent aller Werbeausgaben im Premium-Luxussegment auf die Printmedien, 2018 sollen es 70 Prozent sein.

Bildcredit: Zenith