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Das ÖWR-Handbuch wurde als Orientierungshilfe rund um die Themen der Ethik und der Moral in der Werbung konzipiert

 

Der Österreichische Werberat entwickelte einen Leitfaden für die heimische Werbewirtschaft.

 

Im Service-Handbuch des ÖWR werden anhand von nachgestellten Beispielen die „Grauzonen“ des Ethik-Kodex behandelt und Grenzen bildlich darstellt. Die Basis dafür lieferten die Erfahrungen von mehr als 3.000 Beschwerden aus der Bevölkerung und rund 1.400 Werberats-Entscheidungen. „Mit ,Dos & Don`ts in der Werbung‘ bieten wir der werbetreibenden Wirtschaft eine echte Orientierungshilfe rund um Themen der Ethik und Moral in der Werbung an“, erklärt ÖWR-Präsident Michael Straberger die Grundintention des Leitfadens. „Verantwortliche können die daraus gewonnenen Learnings für ihre Arbeit nutzen und Imageschäden für eine Marke oder das Unternehmen verhindern“.

Behandelt werden die Themenbereiche „Ethik und Moral“, „Gewalt“, „Geschlechterdiskriminierende Werbung“ sowie „Kinder und Jugendliche“ und „Ältere Menschen“. „Wesentliche inhaltliche Inputs lieferten die regelmäßig stattfindenden Workshops mit unseren Werberätinnen und Werberäten“, berichtet Andrea Stoidl, Geschäftsführerin des ÖWR. Dabei wurden Fragen diskutiert wie „Wann wird Blickfangwerbung problematisch?“, „Wann beginnt die Herabwürdigung eines Menschen?“ oder auch „Wann wird die werbliche Übertreibung ein Problem?“. Die Erkenntnisse daraus sowie die Anzahl der Beschwerden zu den jeweiligen Bereichen führten schließlich zur gewählten Auswahl und Aufbereitung der genannten Themen des Ethik- Kodex.

Der Leitfaden „Dos & Don’ts in der Werbung“ richtet sich vor allem an die Zielgruppe der werbetreibenden Wirtschaft – im Fokus dabei Klein- und Mittelbetriebe – in ganz Österreich sowie an verantwortungsbewusste Medienunternehmen, Kreativ- und Media-Agenturen. Die erste Auflage umfasst 4.500 Druckexemplare, die Verteilung erfolgt durch die ÖWR-Mitglieder und Fachgruppenorganisationen. In elektronischer Form findet die aktive Verbreitung über gezielte Mitgliederansprache, Newsletter und die Fachgruppenorganisationen statt. Darüber hinaus wird der Leitfaden von Herold an rund 60.000 seiner Kunden versendet. Der Spezialist für Online-Medien und Marketing-Dienstleistungen ist einer von sechs Sponsoren, die die Realisierung des Projekts finanziell und inhaltlich unterstützten.

 

 

15.02. 2017 / Sommer

 

Bildcredit: ÖWR/Katharina Schiffl