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Kraftprobe im Sportartikelhandel: Durch den Österreich-Start der Kette XXL scheint der Wettbewerb eine neue Stufe zu erreichen – ebenso bei den Marketingaktivitäten.

 

Sie benötigen Kondition, sehr langen Atem und manchmal Nehmerqualitäten. So wie auch wirtschaftliche Athletik und strategische Power. Wer im Sportartikelhandel ein Fixleiberl möchte, statt auf der Einnahmen-Ersatzbank zu versauern, ist Belastungen gewöhnt. Hier handelt es sich um eine kompetitive Branche, die so manchen Entscheider zum Schwitzen bringt. Gefragt ist Einsatz, damit der Kunde nicht plötzlich bei den Konkurrenten seine Euros investiert.

Jetzt scheint sich der Verdrängungswettbewerb weiter zu verschärfen, seit XXL Sports & Outdoor in Österreich seine Premiere hatte. Auf 4000 Quadratmetern in der Shopping City Süd sind die Norweger erstmals angetreten, um mit Fachpersonal, bekannten Marken und natürlich attraktiven Preisen möglichst den heimischen Markt aufzurollen. Der Hunger nach Flächen ist offenbar groß: Weitere Shops sollen bald in allen großen Städten folgen.

CEO Fredrik Steenbuch signalisiert jedenfalls Offensiv-Taktik: „Wir verkaufen Qualitätsmarken zum besten Preis, nicht Billigware günstig. Diese Kombination aus Qualität und Preis hat es in Österreich so noch nicht gegeben.“ Es sind handfeste Zahlen, die das Selbstbewusstsein der Skandinavier stärken: In Finnland beispielsweise erreichte die Kette nach bloß drei Jahren 18 Prozent Marktanteil.

 

Hochfliegende Pläne

Insgesamt ortet XXL hierzulande Potenzial für 10 bis 15 Geschäfte. Die Expansion dürfte dann keineswegs zu Ende sein: Mit den Erfahrungen aus Österreich werden in weiterer Folge Schweiz und Deutschland anvisiert. Doch erst einmal muss sich der Neuling im Austro-Geschäft durchsetzen, was zu einer Kraftprobe führen könnte. Denn das Rangeln um Kunden ist schon längere Zeit hart genug, egal ob große Kette oder kleiner Einzelhändler. Da werden sich selbst erfolgsverwöhnte Norweger ins Zeug legen müssen, soll der hochfliegende Businessplan aufgehen.

 

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Autor: Christian Prenger

Bildcredit: Adobe Stock