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Kein Bildschirm bleibt auf dem anderen: Die Fernsehwelt wird sich global massiv verändern, prophezeien Studien. In Österreich geschieht das mit angezogener Handbremse.

 

Es war schon heimeliger in der Welt des traditionellen Fernsehens. Doch die Zeiten der vermeintlichen ewigen Unantastbarkeit sind nur noch nostalgische Erinnerungen für Kaminabende. Heute weht heftiger Gegenwind durch die Chefetagen der Sender. Klassisches TV hat nicht mehr den Nimbus des Unterhaltungs-Giganten, dessen Fans sich ehrfürchtig vor dem Schirm versammelt. Im Gegenteil: Es wimmelt nur so von Herausforderern und Start-ups, die mit bewegten Bildern ihre Konten tüchtig bewegen wollen.

Die ungeahnte Vielfalt hat bei den Zielgruppen Spuren hinterlassen. Der moderne Konsument zeigt sich aktiv und agiert heute auf jene Art und Weise, die schon Handels-Unternehmen den Schweiß auf die Stirne treibt: Von Markentreue keine Spur, dafür regiert die latente Wechselbereitschaft. Alte Hüte wandern in den Schrank, gleichzeitig steigt die Lust am Experiment. Eine Studie der Managementberatung A.T. Kearney lässt kaum Zweifel offen: Es ist kein sanfter Wandel auf homöopathischer Grundlage, hier hat eine wahre TV-Revolution begonnen.

Was viele nur ahnen oder längst sehen, wird mit Fakten untermauert. Die Untersuchung beurteilt Veränderungen und neue Geschäftsmodelle des globalen TV-Marktes. Auf Basis von Interviews mit weltweit über 80 Führungskräften von Pay TV-Anbietern, Telcos, Kabelunternehmen, Online-Video-Profis und Rundfunkanbietern wurde ein eigener Index erstellt. Dieser beurteilt, wie stark die Veränderung pro Land ist, die in den nächsten fünf Jahren erwartet wird.

 

Massiver Wandel

Der generelle Tenor lässt dann kaum Zweifel offen: „Die Wettbewerbslandschaft wird sich stärker verändern als in den 90 Jahren seit Entstehung des Fernsehens“, sagt Florian Dickgreber, Partner bei A.T. Kearney. Schon aufgrund der Quantität: Verbraucher können aus einem steigenden Angebot an Inhalten und Plattformen wählen. So startet etwa YouTube lineares Fernsehen, das Budget von Netflix oder Amazon für Rechte wird im Jahre 2017 voraussichtlich bereits 10 Milliarden Dollar übersteigen.

 

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Autor: Christian Prenger

Bildcredit: AdobeStock