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In einem Video auf der Plattform www.republik.ch stellt sich die Redaktion vor und erklärt ihre Ziele

Schweizer Digitalmagazin Republik (Start: 15.1. 2018) generierte rund 2,9 Mio. Euro.

 

3,4 Millionen Schweizer Franken - umgerechnet rund 2,9 Millionen Euro - hat das Schweizer Digitalprojekt Republik an Crowdfunding erlöst. Das ist ein Rekordwert für ein journalistisches Unterfangen. Am 15. Jänner 2018 wird das Online-Magazin starten.

Einiges ist daran besonders: Es wird keinen fixen Chefredakteur geben. Sondern vielmehr eine Jahreszeitenchefredaktion: Alle drei Monate wird die redaktionelle Leitung wechseln. Wobei dem jeweiligen Chefredakteur ein Vize zur Seite gestellt wird, der dann für das nächste Quartal das Ruder übernehmen wird.

Dazu haben die verschiedenen Formate für die Geschichten Tiernamen: Die kleinste Form ist die „Ameise", die schnellste das „Wiesel" - eine Eilmeldung, die nur selten zum Einsatz kommen soll. Dazu gibt es den „Leopard" - Geschichten, für die eine Recherchezeit von zwei, drei Tagen avisiert ist - und den „Elefanten" für Nachforschungen, die eine Woche und mehr dauern. Ganz große Recherchen, für die ein Budget von 240.000 Franken (ca. 205.000 Euro) zurückgelegt ist, schmücken sich mit dem Namen „Mammut". Mit „Adler" werden Essays von auswärtigen Experten benannt. Überdies gibt es drei publizistische Bereiche: Das Editorial, Meta – wie die Redaktion Handwerk und Irrtümer erklärt –  sowie Social, wo der Dialog mit dem Publikum gepflegt wird.  Neben Recherchen und etwas „Menscheln" wird auch dem Datenjournalismus ein bedeutender Stellenwert eingeräumt.

 

 

Bildcredit: Screenshot Republik.ch