Der Nachteil des Web 2.0: Webseiten und Social Networks müssen regelmäßig von illegalen Inhalten befreit werden.
Nicht nur Büroräume müssen geputzt werden, auch die Foren und Inhalte des Social Web verlangen zunehmend nach "Online-Putztrupps". Denn mit dem Boom von nutzergeneriertem Content gelangt auch immer mehr ungeeignetes Material ins Web. Automatisierte Softwarelösungen reichen da häufig nicht mehr aus. Die Inhalte mit müssen von Menschenhand kontrolliert werden. Eine Nische für Firmen, die sich tagaus, tagein ausschließlich damit beschäftigen, Webseiten und Social Networks von illegalen Inhalten zu befreien.
Abgesehen von großen Konzernen können viele Internetunternehmen meist nicht die nötigen Ressourcen aufbringen, sämtliche Inhalte firmenintern zu kontrollieren. Daher lagern sie die Arbeit auf externe Dienstleister aus. Diese sorgen dann oft auch mit unterbezahlten Mitarbeitern dafür, dass Fotos, Videos und andere Inhalte mit illegalem Content aussortiert werden.
Aufgrund der wachsenden Masse an illegalem Content, setzen die Internetunternehmen auch auf die Mithilfe der Community. "Für unsere Produktverantwortlichen und unser Customer-Care-Team hat das Thema oberste Priorität. Grundsätzlich gilt hier das 'Notice and Takedown'-Prinzip", sagt Terry von Bibra, Geschäftsführer von Yahoo Deutschland. "So setzen wir auf die Moderation einer aktiven Community - was auch sehr gut funktioniert - und stellen robuste Systeme zur Verfügung, durch welche unsere Nutzer Verstöße melden können." Die Funktion "Missbrauch melden" sei extrem wichtig. "Alle Meldungen werden sofort genauestens geprüft", betont von Bibra.
Bild: pixelio.de/Rainer Sturm
>Um einen Kommentar zu diesem Artikel zu schreiben, klicken Sie bitte hier<