Erfreuliche Bilanz und eine außergewöhnliche Jubiläumsausgabe.
Am 14. März 2010 feiert das jüngste Produkt der „Presse“ - „Die Presse am Sonntag“ - ersten Geburtstag. Dies ist Anlass, eine für „Die Presse“ sehr erfreuliche Bilanz zu ziehen und eine ganz besondere Ausgabe am 14. März anzukündigen. André Heller feiert gemeinsam mit der „Presse am Sonntag“ Geburtstag und nimmt für einen Tag den Chefredakteurssessel ein, um gemeinsam mit dem erfolgreichen Führungsteam der „Presse am Sonntag“ - Michael Fleischhacker, Rainer Nowak und Christian Ultsch - die Jubiläumsausgabe zu gestalten.
Vor einem Jahr, am 15. März 2009, erschien die erste Ausgabe der „Die Presse am Sonntag“. Ein Jahr später ist es an der Zeit, eine erste – für uns äußerst erfreuliche - Bilanz zu ziehen. Reinhold Gmeinbauer, CEO „Die Presse“: „Die Entscheidung, im Krisenjahr 2009 antizyklisch mit einem neuen Produkt in den Markt zu gehen, hat sich aus heutiger Sicht einmal mehr als die richtige erwiesen. „Die Presse am Sonntag“ liegt in allen Kennzahlen über Plan. Im zweiten Halbjahr 09 der ÖAK wurde „Die Presse am Sonntag“ mit einer verkauften Auflage von 72.241 Stück bereits als Kaufzeitung ausgewiesen. Darüber hinaus können wir mit heutigem Stand bereits Ende März eine verkaufte Abo-Auflage von 30.000 Stück ausweisen, und dies, obwohl die einjährige Gratisbelieferung der Altabonnenten erst mit 14. März endet und die Umwandlung der Gratis-Abonnenten von Montag bis Samstag erst begonnen hat.“
Auch die Entnahmen im Stummen Verkauf geben ein gutes Bild ab. Im 2. Halbjahr 2009 wurden im Schnitt 52.314 Stück „Presse am Sonntag“ entnommen. Was trotz der Reduktion der Aufstelldauer (im befüllten Zustand) um fast einen Tag eine Steigerung von 4.318 bedeutet. Befürchtungen, dass sich der Anzeigenumsatz kannibalisieren würde, erwiesen sich als unbegründet. Im Gegenteil: „Die Presse am Sonntag“ hat enorm dazu beigetragen, dieses schwierige Jahr für die Medien 2009 für „Die Presse“ zu einem im Branchenvergleich sehr gutem zu machen.
André Heller feiert mit
Mit der Jubiläumsausgabe, die von André Heller gestaltet wird, wollen wir uns bei unseren Lesern und Leserinnen bedanken und ihnen am 14. März ein ganz besonderes Lesevergnügen bereiten. André Heller übernimmt zum ersten Geburtstag den Posten des Chefredakteurs der Jubiläumsausgabe der "Presse am Sonntag". Seit drei Wochen lässt er die „Presse“-Redaktion, zahlreiche bekannte Schriftsteller und freie Journalisten Interviews führen, Recherchen nachgehen und Texte schreiben, die die Ausgabe vom 14. März zu einem Sammlerstück machen werden. Darin werden unglaubliche, bisher unbekannte Episoden aus der österreichischen Politik- und Kunstszene vorkommen wie verblüffende Fragestellungen, die sich vom konventionellen Tagesjournalismus deutlich unterscheiden. Dass er das grafisch entsprechend begleiten wird, versteht sich fast von selbst.
Dass es auch für unsere Redaktion eine fordernde Aufgabe ist, André Hellers Ideen in der Zeitung zu verwirklichen, fasst Michael Fleischhacker, Chefredakteur „Die Presse“, folgendermaßen zusammen: „Mit André Heller zu arbeiten, ist eine uferlose Angelegenheit. Man kommt vom Tausendsten ins Millionste. Ob daraus jemals eine einzelne Zeitungsausgabe werden kann, lässt sich lange nicht abschätzen. Aber es ist aufregend zu sehen, wie sich da einer auf Neues einlässt, beängstigend fleißig, verblüffend konsequent und immer zur Totalrevision von allem bereit. Im Alltag würde das zwangsläufig irgendwann im Therapiezentrum, vor dem Konkursrichter oder vor dem Arbeits- und Sozialgericht Wien enden. Genau deshalb machen wir es ja auch.“
Rainer Nowak, Chefredakteur „Die Presse am Sonntag“: „Es ist faszinierend, wie André Heller Geschichten erzählen und entwerfen kann und neue Ideen zum alten Thema Journalismus entwickelt.“ Christian Ultsch, Chefredakteur „Die Presse am Sonntag“: „André Heller hat Türen geöffnet, die normalerweise für uns geschlossen bleiben.“
Foto: Clemens Fabry, „Die Presse“