Ein junges österreichisches Start Up-Unternehmen will Konsumenten in den gesamten Entwicklungsprozess einbeziehen und damit ineffizienter Produktentwicklung den Riegel vorschieben.
Über 80 % aller neuen Produkte scheitern kommerziell am Markt. Gründe dafür sind unter anderem, dass die Produkte am Kundenwunsch vorbeigehen, zu spät am Markt erscheinen oder an der Preisgestaltung scheitern. Mit Crowdsourcing will das 2009 gegründete österreichische Unternehmen Solvster das Problem an der Wurzel packen. Neue innovative Produkte werden nach Unternehmensbedürfnissen entwickelt und ein direkter, effizienter Austausch zwischen Unternehmen und Konsumenten geschaffen. Kurz gesagt: Das Wissen der Konsumenten wird schon während des Entwicklungsprozesses abgefragt und nicht erst, wenn das Produkt schon fertig ist. Das soll Entwicklungskosten senken und die Neuprodukt-Floprate minimieren. Und tatsächlich gibt es eine ganze Menge an Menschen, die daran interessiert sind, Trends und Produkte mitzuentwickeln. Bereits ein Fünftel der Internetnutzer soll es sein, besagt eine Studie von bitkom.