Leichtfüßig nach oben

  

Wer ist der glückliche Sisyphus? Im traditionellen ExtraDienst-Ranking entschied eine 45-köpfige Fachjury über Sieger und Verlierer des Medienjahres 2011. Überraschungen sind dabei vorprogrammiert. Der Sieger stammt heuer erstmals aus der Werbeszene.

 

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Berliner Zeitung startet 3D-Beilage

Deutsche Printmedien wollen mit optischen Innovationen Terrain zurückerobern.


Die "Berliner Zeitung" präsentierte gestern eine 3D-Beilage. Damit wollte man vor allem der "Bild"-Zeitung zuvorkommen, die am Samstag 3D Inhalte präsentieren soll. Geplant sind auch dreidimensionale Videos auf bild.de. Auch der TV Sender Arte will sich dem Thema nicht verschliessen und präsentiert am 28. August einen 3D Tag, unter anderem mit dem Hitchcock-Klassiker „Bei Anruf Mord“.

 

Zweidimensional war gestern

 

Die 24-seitige Beilage der "Berliner Zeitung" setzt auf verschiedenste Darstellungen der dreidimensionalen Technik. Es dreht sich um die Geschichte und Funktionsweise und um unterschiedlichste Anwendungsbereiche sowie um Innovationen und Zukunftsaussichten. Eigenen Angaben nach ist die Beilage von den Anzeigenkunden so gut aufgenommen worden, dass Anzeigen in 3D-Form künftig fester Bestandteil der Zeitung sein sollen.

 

Technische Details

 

Zu lesen ist die Zeitung mit einer 3D-Brille. Für die Ausgabe verwendet das Medium sogenannte Anaglyphenbilder. Damit sich der 3D-Effekt einstellt, müssen die Leser durch eine Rot-Grün- oder Rot-Cyan-Brille sehen. Die Fotos in der Printausgabe werden mit zwei Linsen aufgenommen. Das ist ein sogenanntes Stereogramm oder stereoskopische Halbbilder, die sich beim fertigen Bild überlagert darstellen. Bereits Anfang März erschien das belgische Boulevardblatt "La Dernière Heure" in 3D und im Mai folgte die größte englischsprachige Zeitung von Singapur.

 

Bild: pixelio.de/Rainer Sturm