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Wer ist der glückliche Sisyphus? Im traditionellen ExtraDienst-Ranking entschied eine 45-köpfige Fachjury über Sieger und Verlierer des Medienjahres 2011. Überraschungen sind dabei vorprogrammiert. Der Sieger stammt heuer erstmals aus der Werbeszene.

 

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Bertelsmann freut sich über Gewinnsprung

Die Werbemärkte in Europa ziehen an, die Kostenmaßnahmen des Vorjahres greifen und Bertelsmann erwartet ein Konzernergebnis von mehr als 500 Mio. Euro im Gesamtjahr.


Dank einer starken Erholung der werbegeprägten Unternehmensbereichen RTL Group und Gruner + Jahr sowie von Random House hob das internationale Medienunternehmen Bertelsmann sein Gewinnprognose an. „Es freut mich, dass sich die Geschäfte im Jahr unseres 175. Geburtstages hervorragend entwickeln. Das operative Ergebnis hat Rekordniveau erreicht. Die Konjunktur und vor allem die Werbemärkte zeigen sich freundlicher. Wir profitieren jetzt davon, dass wir unsere führenden Marktpositionen ausgebaut haben und gleichzeitig die Kostenstrukturen nachhaltig verbessern konnten. Das stimmt uns zuversichtlich für den weiteren Jahresverlauf. Deshalb erhöhen wir unsere Gewinnprognose“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann AG,  Hartmut Ostrowski. „Wir sind für die Zukunft gut gerüstet und entwickeln unsere vielfältigen Geschäfte konsequent weiter. Dabei spielt der gesamte Bereich der Digitalisierung eine zunehmend wichtigere Rolle.“

 

Das Operating EBIT von Januar bis Juni wuchs auf 755 Mio. Euro (H1 2009: 497 Mio. Euro) und erreichte damit einen Rekordwert. Das Konzernergebnis verbesserte sich um mehr als eine halbe Milliarde Euro auf einen Nettogewinn von 246 Mio. Euro (H1 2009: -333 Mio. Euro). Der Konzernumsatz, der um den inzwischen verkauften britischen TV-Sender Five bereinigt wurde, betrug im ersten Halbjahr 7,4 Mrd. Euro (H1 2009: 7,1 Mrd. Euro); die Umsatzrendite legte auf 10,3 Prozent (H1 2009: 7,0 Prozent) zu.